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Jordanien ist kleiner als Bayern, und genau das macht den Urlaub dort so dicht. An einem Tag stehst du in einer römischen Stadt im grünen Norden, am nächsten treibst du im Toten Meer 400 Meter unter dem Meeresspiegel, zwei Tage später läufst du durch die Felsenstadt Petra und schläfst danach in einem Camp im Wadi Rum. Die Wege sind kurz, die Unterschiede groß. Dieser Überblick zeigt dir, wie das Land aufgebaut ist, welche Ziele zu deinem Reisestil passen und was du vor der Buchung klären solltest. Die Details stehen auf den verlinkten Seiten.
So ist das Land aufgebaut
Am einfachsten denkst du Jordanien als drei Streifen von Nord nach Süd. Im Westen fällt das Land steil ins Jordantal und zum Toten Meer ab, dem tiefsten Punkt der Erde an Land. In der Mitte zieht sich ein Hochland auf 800 bis über 1.500 Metern hin, auf dem die meisten Städte liegen: Amman, Madaba, Karak, Tafila und Wadi Musa vor den Toren Petras. Im Osten beginnt die Wüste, die bis zu den Grenzen nach Irak und Saudi-Arabien reicht.
Für deine Planung heißt das: Drei Straßen tragen fast jede Reise. Der Desert Highway verbindet Amman schnell mit Petra und Aqaba. Der Kings Highway läuft langsam und kurvig über das Hochland, vorbei an Madaba, Karak und Dana, und ist die schönere Strecke. Die Dead Sea Road folgt dem Toten Meer und dem Wadi Araba bis nach Aqaba. Wie du diese Straßen zu einer Route verbindest, zeigt die Jordanien Rundreise in zehn Tagen.
Der Nordosten und die Grenzgebiete zu Syrien und Irak gehören nicht auf eine Urlaubsroute. Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen dorthin ab, die Grenzzonen sind militärisches Sperrgebiet (Stand November 2026). Die Seite grenzt den Nordosten nicht genau ab. Wer Ziele wie Azraq oder Umm el-Jimal im Osten und Norden plant, sollte deshalb vorher klären, ob sie betroffen sind.
Die Regionen im Vergleich
| Region | Was dich erwartet | Zeitbedarf | Haken |
|---|---|---|---|
| Amman und der Norden | Zitadelle, römisches Theater, Jerash, Cafés | 2 bis 3 Tage | Stadtverkehr, wenig Grün in Amman |
| Totes Meer und Jordantal | Baden im Salzwasser, Taufstelle, Wadi Mujib | 1 bis 2 Tage | im Sommer extrem heiß, Strände meist über Hotels |
| Kings Highway | Madaba, Berg Nebo, Karak, Dana | 1 bis 2 Tage | langsame Straße, wenige Tankstellen |
| Petra und Wadi Musa | Felsenstadt der Nabatäer, Kloster, Wanderwege | 2 bis 3 Tage | voll am Vormittag, viele Stufen |
| Wadi Rum | Sandstein, Dünen, Jeeptouren, Nacht im Camp | 1 bis 2 Nächte | große Qualitätsunterschiede bei Camps |
| Aqaba und Rotes Meer | Strand, Riffe, Tauchen, mildes Winterwetter | 2 bis 3 Tage | Stadt selbst eher nüchtern |
Petra ist der Grund, warum die meisten kommen, und es enttäuscht selten. Plane zwei volle Tage, wenn du neben dem Hauptweg durch den Siq auch das Kloster und einen der Höhenwege laufen willst. Alles zu Tickets, Wegen und Uhrzeiten steht im Ratgeber Petra besuchen. Das Wadi Rum ist das Gegenstück: kaum Gebäude, dafür rote Felsen, Sand und ein Sternenhimmel, für den sich eine Nacht im Camp lohnt.
Die großen Ziele

Ein, zwei oder drei Tage? Was Tickets und Jordan Pass kosten, wie der Hauptweg vom Visitor Center durch den Siq verläuft und wie du Hitze und Gedränge ausweichst.

Sandsteinberge, rote Dünen und Felsbögen: wie eine Jeeptour im Wadi Rum abläuft, welche Länge sinnvoll ist, wann es heiß oder eiskalt wird und warum du dort mindestens eine Nacht bleiben solltest.

Ziegenhaarzelt, Kuppel mit Fenster oder schlichte Hütte: welche Campart im Wadi Rum zu dir passt, was Abholung, Essen und Bad mit dem Preis zu tun haben und welche Fragen du vor der Buchung stellst.

Schweben im Salzwasser, schwarzer Schlamm und Blick hinüber zum Westufer: wo du am Toten Meer in Jordanien baden kannst, was ein Tagespass bringt, welche Regeln gelten und wann es zu heiß wird.

Römische Ruinen über der Altstadt, Falafel im Gedränge von Downtown und Abende in den Cafés auf den Hügeln: was du in Amman sehen solltest, wie lange du brauchst und wie du dich in der Stadt bewegst.

Korallen direkt vor dem Strand, Wracks in Tauchtiefe und eine Hafenstadt mit Mamlukenburg: was Aqaba am Golf zu bieten hat, wo die besten Riffe liegen und wie du die Stadt mit Wadi Rum und Petra verbindest.
Am Toten Meer in Jordanien liegen die meisten Badeplätze an Hotels, öffentliche Zugänge sind rar. Für einen halben Tag reicht ein Tagesticket an einem Resort oder ein öffentlicher Strand, für zwei Nächte lohnt sich ein Hotel am Wasser. Amman ist für viele nur Ankunftsort, verdient aber einen Tag: Zitadelle am Morgen, Altstadt und Theater am Mittag, abends Cafés an der Rainbow Street. Aqaba im Süden ist der Ort für Riffe und Erholung zum Schluss.
Welcher Reisestil passt zu dir?
Jordanien funktioniert für sehr unterschiedliche Reisen. Entscheidend ist, wo du den Schwerpunkt setzt:
- Antike und Geschichte: Neben Petra steht im Norden Jerash, eine der am besten erhaltenen römischen Provinzstädte, mit Säulenstraße und Theatern. In Madaba und am Berg Nebo siehst du die byzantinische Mosaikkarte und den Blick über das Jordantal. Östlich von Amman liegen die Wüstenschlösser aus omaijadischer Zeit, darunter Qusair Amra mit seinen Wandmalereien, UNESCO-Welterbe seit 1985.
- Wandern und Bewegung: Im Dana Biosphere Reserve führen Wege vom Bergdorf hinunter in die Wüste nach Feynan. Im Wadi Mujib watest und kletterst du durch eine Schlucht, die nur in der warmen Jahreshälfte offen ist. In Petra selbst sind die Höhenwege oft eindrucksvoller als der Hauptweg.
- Wüste: Eine Nacht im Wadi Rum gehört fast immer dazu. Welche Art von Unterkunft dort zu dir passt, vom einfachen Beduinenzelt bis zum Kuppelzelt mit Glasfront, erklärt die Seite zu den Camps im Wadi Rum. Die Jeeptour durch das Wadi, also das Trockental, startest du am besten früh oder am späten Nachmittag.
- Baden und Erholung: Totes Meer für das Salzwasser, Aqaba für Riffe. Wer beides will, legt das Tote Meer an den Anfang und Aqaba ans Ende.
- Familie: Kinder lieben das Treiben im Toten Meer und die Jeeps in der Wüste, die Stufen in Petra eher weniger. Wie du Tage und Fahrzeiten kindgerecht planst, steht bei Jordanien mit Kindern.
Antike und Natur abseits von Petra

Kolonnaden, zwei Theater und eine Pflasterstraße mit Wagenspuren: wie du Jerash in der richtigen Reihenfolge erkundest, wie lange der Rundgang dauert, was er kostet und wie du von Amman hinkommst.

Eine Landkarte aus Steinchen, eine Stadt voller Kirchen und ein Berg, von dem man bei klarem Himmel bis Jerusalem sieht: wie du Madaba und den Berg Nebo kombinierst und wie es danach auf dem Kings Highway weitergeht.
Kharana, Qusair Amra und die schwarze Burg von Azraq: wie die Runde östlich von Amman abläuft, was du in den Fresken entdeckst und für wen sich der lange Fahrtag lohnt.
Ein Steindorf über einer tiefen Schlucht, Wacholder und Zypressen oben, Sand und Akazien unten: wie du im Dana Biosphere Reserve wanderst, welcher Trail passt, was er kostet und wo du die Nacht verbringst.

Durch das Wasser einer engen Schlucht bis zum Wasserfall: wann der Siq Trail im Wadi Mujib geöffnet ist, was du dafür zahlst, wie nass und anstrengend es wird und was in den Rucksack gehört.

Dunkle Gewölbe, endlose Gänge und an klaren Tagen der Blick bis über das Tote Meer: wie du die Burg Karak besichtigst, was der Eintritt kostet, wie du sie in die Fahrt nach Petra einbaust und was die Lage im Gouvernement bedeutet.

Ayyubidenburg mit Blick bis ins Jordantal, Eichenwald mit Seifenhaus und Adlerblick, Höhlen und Wasserfall: was du in Ajloun siehst, wie du es mit Jerash verbindest und worauf du im Norden achtest.

Wo nach der Überlieferung Johannes Jesus taufte: wie der Besuch mit Shuttle und Guide abläuft, was du an Fluss und Elijah-Hügel siehst, was der Eintritt kostet und wie du die Stätte mit Totem Meer und Nebo verbindest.

Acht Regionen, rund 35 Wandertage, vom Olivenhain im Norden bis zum Roten Meer: welcher Abschnitt des Jordan Trail zu dir passt, wann du gehst, warum ein Guide sinnvoll ist und was der Norden gerade bedeutet.
Welche Orte sich wirklich lohnen, mit Zeitbedarf und ehrlicher Einschätzung von Nord bis Süd, steht in der Auswahl der Jordanien Sehenswürdigkeiten.
Wie viele Tage brauchst du?
Sieben Tage sind das Minimum für die Hauptziele, zehn Tage sind entspannter. Darunter wird Jordanien zur Fahrt von Ticket zu Ticket.
- Drei bis vier Tage: Petra und Wadi Rum, Ankunft und Abflug über Aqaba oder Amman. Das geht, ist aber eher ein Ausflug als ein Urlaub.
- Eine Woche: Amman, Totes Meer, Petra und Wadi Rum mit je einer Übernachtung mehr an den wichtigsten Orten. Ein konkreter Plan mit Tagen und Fahrzeiten steht bei eine Woche Jordanien.
- Zehn Tage: dazu Jerash, der Kings Highway mit Madaba, Karak und Dana und zwei Tage in Aqaba.
- Zwei Wochen: Platz für Wanderungen in Dana, das Wadi Mujib in der Saison, die Wüstenschlösser und echte Ruhetage.
Fast jede Route läuft zwischen Amman im Norden und Aqaba im Süden. Wenn du in Amman ankommst und von Aqaba abfliegst, sparst du dir den Rückweg. Wer selbst fährt, sollte die Regeln und typischen Fallen kennen, vom Stadtverkehr bis zu unbeleuchteten Landstraßen. Beides erklärt der Ratgeber zum Mietwagen in Jordanien.
Typischer Fehler: Petra als Tagesausflug einplanen. Wer nicht in Jordanien übernachtet, zahlt für Petra 90 JD statt 50 JD, und wer nur einen halben Tag drin ist, sieht kaum mehr als das Schatzhaus. Mindestens eine Nacht in Wadi Musa lohnt sich fast immer.
Routen und Fortbewegung

Sieben Tage, Schwerpunkt Petra und Wadi Rum: eine kompakte Route mit Start in Madaba statt Amman, kurzen Fahrten und zwei Varianten für das Ende der Woche, Meer oder Norden.

Zehn Tage von Nord nach Süd: Amman, Jerash, Totes Meer, Kings Highway, Dana, zwei Tage Petra, Wadi Rum und Aqaba, mit Fahrzeiten, Übernachtungen und Varianten für 14 Tage oder ohne Mietwagen.

Lohnt sich ein Mietwagen in Jordanien? Führerschein und Versicherung, die drei wichtigen Straßen im Vergleich, Kontrollposten, Fahren in Amman, Tanken und typische Fallen.

Jeep im Wadi Rum, Schweben im Toten Meer, Schnorcheln in Aqaba und Petra mit Trage: welche Ziele für Familien passen, wie du Fahrzeiten planst und was Kinder unterwegs brauchen.
Einreise, Jordan Pass und Kosten
Mit deutschem Reisepass brauchst du ein Visum. Es kostet 40 JD und ist am Flughafen bei Ankunft oder vorab online beim Innenministerium erhältlich. Der Pass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, der Personalausweis reicht nicht (Stand November 2026). Grenzübergänge, Visum an Landgrenzen und Sonderfälle wie Kinder erklärt die Seite zur Einreise nach Jordanien.
Für fast alle Urlauber lohnt sich der Jordan Pass. Er kostet je nach Anzahl der Petra-Tage 70 bis 80 JD, ersetzt die Visumgebühr und deckt über 40 Sehenswürdigkeiten ab, darunter Petra, Jerash und Wadi Rum. Bedingung: Du kaufst ihn vor der Ankunft und bleibst mindestens zwei Nächte. Welche Variante sich für wen rechnet, steht im Ratgeber Jordan Pass: lohnt er sich.
Insgesamt ist Jordanien kein Billigziel. Eintritte, Hotels an den Hauptorten und Fahrer kosten ungefähr europäisches Niveau, Essen in einfachen Lokalen und Busse sind günstig. Eine Rechnung pro Tag und Reisestil findest du unter was Jordanien kostet. Bezahlt wird in Dinar, in Touristenorten geht meist auch Karte.
Reisezeit: wann es angenehm ist
Die beste Zeit für einen Jordanien Urlaub mit Petra und Wüste sind März bis Mai und Oktober bis November. Dann ist es tagsüber warm, aber nicht heiß, und die Nächte im Wadi Rum sind frisch, aber nicht eisig. Im Sommer wird es am Toten Meer, im Wadi Araba und in Aqaba regelmäßig sehr heiß. Im Winter ist es im Hochland kühl, in Amman und Petra kann es regnen und gelegentlich schneien, während Aqaba mild bleibt. Im Herbst und Winter drohen nach Regen Sturzfluten in Schluchten, 2025 mussten deshalb Besucher aus der Schlucht von Petra gebracht werden. Der Ramadan fällt 2027 voraussichtlich in den Februar und März, Sehenswürdigkeiten bleiben offen, der Alltag läuft langsamer. Was der Fastenmonat für dich ändert, erklärt das Glossar zum Ramadan. Monat für Monat steht alles bei der besten Reisezeit für Jordanien.
Alltag, Essen und Unterkünfte
Jordanien ist im Alltag entspannter, als viele denken. Englisch funktioniert in Hotels, an Sehenswürdigkeiten und bei Fahrern. Das Wochenende fällt auf Freitag und Samstag, freitags sind viele Geschäfte bis nach dem Mittagsgebet zu. Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, ist in Städten und auf dem Land angemessen, am Hotelpool und in Aqabas Resorts gelten lockerere Regeln. Alkohol gibt es in Hotels, in Bars in Amman und Madaba und in Aqaba. Wie es mit Trinkgeld, Fotos und Taxis läuft, steht in den Jordanien Reisetipps.
Gegessen wird gern gemeinsam, mit vielen kleinen Schalen auf dem Tisch. Hummus, Falafel, Salate und Brot gehören zu den Mezze, das Nationalgericht Mansaf ist Lamm in Joghurtsauce auf Reis. Mehr dazu bei der jordanischen Küche. Übernachtet wird in Stadthotels, Resorts am Toten Meer und am Roten Meer, Gästehäusern in Dana und Camps in der Wüste. Welche Art wo passt, erklärt die Seite Übernachten in Jordanien.
Vor der Reise klären

Von der Säulenstraße in Jerash bis zu den Riffen vor Aqaba: alle wichtigen Ziele in Jordanien im Ranking, mit Zeitbedarf, Eintritt und ehrlicher Einschätzung, was sich wirklich lohnt.

Frühling oder Herbst, Badewetter im Winter in Aqaba oder Hitze im Sommer: wann sich Jordanien lohnt, wie kalt es in Petra und im Wadi Rum werden kann und was Ramadan und Sturzfluten bedeuten.

Visum am Flughafen, online oder über den Jordan Pass, welche Grenzübergänge aus Israel offen sind, was beim Zoll verboten ist und wann du dich bei der Polizei melden musst.

Wanderer, Explorer oder Expert: was der Jordan Pass kostet, was er ersetzt, wann er sich rechnet und an welchen Bedingungen der Vorteil beim Visum scheitern kann.

Wie viel Bargeld du brauchst, was du in Petra und Amman anziehst, wie Trinkgeld und Taxis funktionieren, was beim Fotografieren gilt und worauf Frauen allein achten sollten.

Was kostet Jordanien? Preise und Reisebudget
Was Eintritte, Visum, Hotels, Mietwagen und Essen in Jordanien kosten, wann sich der Jordan Pass rechnet und mit welchem Tagesbudget du je nach Reisestil planen solltest.

Amman, Wadi Musa, Totes Meer, Aqaba oder Wüstencamp: wo du in Jordanien am besten wohnst, welche Unterkunftsart zu welchem Ort passt und welche Details bei der Buchung zählen.
Mansaf mit Jameed, Falafel zum Frühstück, Zarb aus dem Erdofen und warme Knafeh: welche Gerichte du in Jordanien probieren solltest, wo du sie bekommst und was bei einer Einladung gilt.
Jordanien lässt sich gut mit Nachbarländern verbinden, etwa mit dem Sinai in Ägypten über Aqaba. Wie solche Kombinationen funktionieren, steht bei Länder im Orient kombinieren, und wer noch zwischen Ländern schwankt, findet alle Reiseziele im Orient im Vergleich. Für den Anfang reicht eine einfache Regel: zuerst die Nacht in Wadi Musa buchen, dann den Rest der Reise um Petra herum bauen.
Häufige Fragen
Kann man momentan nach Jordanien reisen?
Einreisen kannst du, Flüge nach Amman und Aqaba finden statt. Das Auswärtige Amt rät mit Stand 6. November 2026 aber von nicht notwendigen Reisen nach Jordanien ab, wegen der angespannten Lage in der Region. Für die Grenzgebiete zu Syrien und Irak und den Nordosten gilt ein dringendes Abraten. Luftraumsperrungen und Flugausfälle sind kurzfristig möglich. Lies die Reise- und Sicherheitshinweise vor der Buchung und kurz vor Abflug noch einmal.
Ist Jordanien teuer?
Teurer als viele erwarten. Der Eintritt nach Petra kostet für Übernachtungsgäste ab 50 JD, das sind rund 65 Euro, und Hotels an den Hauptzielen haben europäische Preise. Günstig sind dagegen Falafel, Hummus und Brot in einfachen Lokalen, Busse und Taxis in Amman. Wer den Jordan Pass vor der Reise kauft, spart beim Visum und bei den Eintritten spürbar.
Kann man in Jordanien Badeurlaub machen?
Ja, aber anders als am Mittelmeer. In Aqaba am Roten Meer gibt es Strände, Riffe zum Schnorcheln und Tauchen und im Winter warmes Wetter. Am Toten Meer treibst du im Salzwasser, schwimmen im eigentlichen Sinn geht dort nicht. Beides eignet sich gut als Abschluss einer Rundreise mit zwei oder drei ruhigen Tagen.
Braucht man in Jordanien einen Mietwagen?
Nicht unbedingt, aber er macht dich flexibel. Zwischen den Hauptzielen fahren Busse, allerdings selten und nicht überall. Viele Reisende nehmen deshalb einen Mietwagen oder buchen einen Fahrer für einzelne Etappen. In Amman selbst ist ein Auto eher lästig, und ins Wadi Rum fährst du ohnehin mit einem Jeep der Beduinen hinein.

